Über Odette

Ich bin Heilpraktikerin, Trauma- und Nervensystemtherapeutin.

Ich bin absolut überzeugt, dass ich, Du, wir alle leuchtende, wunderbare Wesen auf dieser Erde sind.

Odette, wie ist Deine Arbeit entstanden?

 

Meine Vergangenheit war holprig. Ich hatte schon einen schwierigen Start, weil ich nicht geplant war. Meine Eltern ließen sich früh scheiden, und ich kam zu meiner Großmutter. Diese Zeiten waren für mich sehr schwer und haben einige Wunden hinterlassen.

Ich könnte jetzt auch weiterschreiben, denn hier ist die Geschichte nicht zu Ende – mag ich aber nicht. Das ist meine alte Geschichte. Ich bin nicht ihr Opfer und ich hatte die Freiheit meine Geschichte, mein Leben neu zu gestalten, zu lernen, zu üben und zu vergeben.

Meine Vergangenheit hat mich viele, tolle Fähigkeiten entwickeln lassen, sicherlich hätte ich mir andere Umstände gewünscht und ich bin trotzdem sehr dankbar dafür, na ja und manchmal auch nicht.

Odette, wie kamst Du zu dem Thema Traumaintegration und Nervensystemarbeit?

 

Ich wusste lange Zeit nichts von meinen Traumen. Ich wusste nicht, welche kalte Hand ihren Griff in meinem Nacken hatte und mich lenkte. Ich konnte nur immer wieder feststellen, dass ich mich als junge Frau in Beziehungen teilweise sehr merkwürdig reagiert habe. Manchmal konnte ich mir die automatischen, nicht zu verhindernden, seltsamen Verhaltensweisen nicht erklären. Mir war bewusst, dass ich mich anders benahm als die anderen. Das war so peinlich, aber ich konnte nichts tun, denn ich wusste nicht, was es war.

Dass meine Traumen, meine Gene etc. ihre Finger mit im Spiel haben, war mir nicht klar.

Was hat Dir geholfen?

 

Früher versuchte meine Biologie mir zu helfen und mich vor schlechten Erfahrungen zu bewahren. Ich arbeitete viel, war viel draußen in der Natur, trieb viel Sport, bastelte viel. Ich fühlte mich wirklich sicher, wenn ich allein war. Das war natürlich keine Dauerlösung. Ich wollte Verbunden-Sein und dazugehören. Ich saß in der Klemme: Schutzsystem gegen Lebensfreude.

Je klarer mir das wurde, desto mehr habe ich mich, um meine alten Wunden gekümmert. Mein erster großer Heilungsschritt war mein Bewusstsein. Mein zweiter großer Heilungsschritt war das Lernen über Traumaheilung und mein dritter großer Schritt war das Arbeiten mit meinem Nervensystem.

Meine Heilungshighlights:

  • Bewusstsein über mein Handeln erlangen
  • Den Mut aufbringen, wieder fühlen und spüren zu lernen
  • Nicht bei den anderen zu suchen, sondern bei mir (Eigenverantwortung stärken)
  • Mich in den Arm nehmen
  • Zu brauchen, anzulehnen, mir einzugestehen, dass ich es nicht alleine machen will
  • Mich nicht mit meinen Gefühlen zu identifizieren, sondern einen Armlänge Abstand halten

Wie sehe ich mein Leben heute?

 

Ich kann sagen: „Es war ein sehr wilder Ritt.“ Öfters hatte ich das Gefühl, dass ich abgeworfen werde. Ich hatte Angst, dass ich es nie aus der Leere, Dunkelheit und Taubheit schaffen würde. Ich durchlebte starke Freeze-Zustände, aber ich blieb dran. Ich holte mir unterschiedliche Unterstützung.

Aus heutiger Sicht hat sich mein Leben sehr gewandelt. Ich habe oft tiefen Kontakt zu mir selbst, was sich wundervoll anfühlt.

Warum veranstaltest Du diesen Kongress?

 

Ich veranstalte diesen Kongress, weil mich die Nervensystemarbeit mir sehr viele Erkenntnisse geschenkt hat, die im deutschsprachigem Raum noch eher neu sind.

Die Nervensystemarbeit ist einfach, leicht umzusetzen und ist sehr praktisch. Wenn man einmal die Theorie verstanden hat, kann man selbstbestimmt Erkenntnisse sammeln und seine Übungen machen. Ich finde es einfach genial.

Ich und meine Familie profitieren so sehr nur von meinen Veränderungen, dass es mein Herzensanliegen ist dieses Wissen weiter in die Welt zu tragen.

Ein besonderes Augenmerk liegt bei unseren Kindern und Jugendlichen. Sie leiden am meisten unter der gesellschaftlichen Dysregulation, da sie noch mehr mit ihrer Echtheit und Lebensfreude verbunden sind als die meisten Erwachsenen. Doch wir sind die Circlebreaker. Wir können alte Strukturen langsam abbauen und neues säen. Ich sehe so viel Gutes. Ich sehe wie erleichtert Kinder und Jugendliche sind, wenn sie weniger funktionieren und mehr sie selbst sein dürfen. Das ist ein Fest.

Das gilt natürlich für alle Erwachsene auch, wir haben die Wahl zu feiern oder nicht.

Lasst uns die Welt freudvoller, vibrierender und lebendiger machen, so dass mehr Begegnung, mehr Sicherheit und mehr Miteinander möglich wird.

In diesem kurzen Video spreche ich über meine Motivation, diesen Kongress zu veranstalten. 

Meine berufliche Laufbahn

 

Alles begann mit einer Bankausbildung etwas solides sollte es für mich als Mädchen sein. In der Bank zu arbeiten war mir nicht genug und ich finanzierte mir ein Studium in Volkswirtschaft. Nach meinem VWL-Diplom arbeitete ich als Unternehmensberaterin. Ich arbeitete 7 Tage die Woche und hatte einen fulminanten Burn-Out, so dass ich entschied: „Nein, das kann nicht der Sinn meines Lebens sein“. Ich tat das was ich schon immer tun wollte: Ich beschäftigte mich mit Psychologie und Medizin.

Ich studierte an der PH Freiburg mit dem Schwerpunkt Psychologie, machte eine Ausbildung in USA/Australien zur Körpertherapeutin (Body Harmony). Um dem ganzen eine neue Basis zu geben, machte ich den großen Heilpraktiker. Es folgte eine Ausbildung zur cranio-sacral-Therapeutin bei Susanne Latzel, zahlreiche Fortbildungen u.a. bei Thomas Hübl, James Swank, Emaho, Byron Katie, Paul Lowe.

Weiterhin machte ich Trauma-Fortbildungen bei Dami Charf (SEI) und Daniela Sinsel (polyvagale Theorie nach Stephen Porges). Ich bildete mich weiter in GFK (Marshall Rosenberg), Dyaden, Herzkommunikation. Ich bildete mich weiter nach den Traumaheilungsansätzen von Peter Levine (SE), Steven Rosenberg und Daniel Siegel (Window of Tolerance).

Ich probierte sehr viel körperliche Ansätze aus: Vinyasa Yoga-Ausbildung, viele Tanzfortbildungen und Körperarbeitsansätze. Ich habe mich in der Aufstellungsarbeit getummelt. Ich war so hungrig, wissbegierig und in meiner Not etwas zu finden, was mir hilft.

Der Epigenetik-Forscher Dr. Bruce Lipton und Nobelpreisträger Neurowissenschaftler Eric Kandel beeinflussten mich stark bei dem Thema Bewusstseinsbildung. The Work von Byron Katie gab mir eine Methode zur Hand meine Gedanken zu hinterfragen.

Weiterhin prägen mich die schamanische Medizin und die Heilkraft der Rituale. Zudem war ich drei Jahre in einer Forschungsgruppe für schamanische, homoöpathische Medizin bei Johannes Latzel.

Mich fasziniert die geistige Welt oder die Anderswelten, zu denen ich einen guten Zugang habe. Ich helfe Verstorbenen sich mitzuteilen oder sie in den Himmel zu begleiten. Gleichzeitig bin ich ganz praktisch und irdisch unterwegs mit Osteopathie, Akupressur oder Dorn-Breuss.

Der größte Lehrmeister sind die Menschen in meinem Leben. Ein ganz besonderer Mensch und Lehrer ist meine Tochter. Das Leben erlebe ich als kostenlosen Workshop, den ich oft nicht freiwillig beschreite und ich so reich beschenkt werde.

Mit all dem, was Du hier liest, bin ich der geschliffene Diamant meiner Geschichte. Ich bin die Summe all dieser Aus- und Fortbildungen.

Meine Arbeitsweise

 

Ich bin kreatief und vielseitig, nehme mir Zeit und nutze all mein Wissen, meine Erfahrung und meine Intuition. Ich habe meinen eigenen Methoden entwickelt. Meine Arbeit ist geprägt von einer ausgesprochen starken Wahrnehmung, Einfallsreichtum gekoppelt mit der Freiheit genau das für Dich zu finden/nutzen, was Du gerade brauchst oder Dir wünschst.

Ich hinterfrage, prüfe, bin Übersetzerin. Ich sage „JA“ zu Dir und Deinem System. Es ist alles herzlich willkommen. ALLES

Deine Gefühle, Gedanken und Wünsche sind willkommen.

 

Ich stehe Dir gerne zu Seite, um DICH wieder an DICH zu erinnern. Dabei ist es mir wichtig, dass Du Dich verstehst, fühlst und spürst. Ich arbeite mit Deinen inneren Anteilen (Kind, Kritiker, Antreiber und wer sonst noch auftaucht), mit Deinen negativen Gedanken, Deinen aufgeladenen, angestauten, verachteten Emotionen, mit dem was Du haben willst und mit dem, was Du an Dir nicht magst.

Ich glaube daran, dass Heilung in Begegnung stattfindet. Die Beziehung zu Dir ist mir sehr wichtig. Ich bin bereit mit Dir zu reiten durch flaches oder tiefes Gewässer. Ich bin da und gehe nicht weg. Du kannst Dich auf mich in Deinem Prozess verlassen. Ich arbeite empathisch, bewusstseinsbildend, kompetent mit Humor.

  • Ich habe das große Talent sehr genau zu sehen, wo es klemmt und behutsam, die Schritte einzuleiten, damit auch Du es wahrnehmen kannst.
  • Es gibt Momente, in denen Du in meinem Gefühlswindschatten stehst und ich Dich liebevoll leiten werde.
  • Wenn wir forschen und arbeiten so lange bis Dein Anliegen mit all seinen Facetten angeschaut, gewürdigt und integriert ist.
  • Meine Klientinnen sagen von mir, dass sie meine Genauigkeit, meine Feinfühligkeit und meinen Spürsinn für Ungesehenes sehr schätzen.
  • Meine Klientinnen sagen, dass ich die Fähigkeit habe, genau die richtigen Fragen zu stellen, damit Wahrheit und Klarheit ans Licht kommen.
  • Meine Klientinnen mögen meine lebendige, echte, leuchtende Art.

Ich arbeite mit:

  • Traumaintegration
  • Nervensystemregulierung
  • Aus dem Verstand und dem Herz sprechen mit der Kopf-Herz-Übersetzung
  • Dyaden: ehrliches sprechen und mitteilen
  • Räumen: Gefühlsräumen, Bewusstseinsräumen, Da-Seinräumen und Heilungsräumen
  • Der Leuchtrevolution

www.beziehungsleuchten.de